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Toner
Unter dem Begriff Toner versteht man den Farbstoff, der in Kartuschen in erster Linie für Laserdrucker und Kopierer verwendet wird.
Kurzbeschreibung Ein- und Zweikomponenten Toner
Toner ist ein hochfeines Pulver, welches durch seine Teilchengröße fließfähig ist. Ähnlich einer Flüssigkeit, verhalt sich auch der Inhaltsstoff einer Tonertrommel. Die Hauptbestandteile sind Kunstharze und magnetisierbare Metalloxide. Es gibt die sogenannten Einkomponententoner und die Zweikomponententoner.
Einkomponententoner
Nutzt man diese Art Druckmittel, wechselt man nicht nur den eigentlichen Toner, sondern gleich die ganze Kartusche, in der Toner und Entwickler enthalten sind. Wird der Druck gestartet, nimmt die Bildtrommel das Toner/Entwickler Gemisch auf und gibt das schwarze Pulver an das elektrisch geladene, vorbeifahrende Papier weiter. Eine Heiztrommel trocknet den Toner und sorgt dafür, dass nach dem Druck nichts mehr verschmiert werden kann. Einkomponententoner sind ausgesprochen leicht zu handhaben, jedoch deutlich teurer in der Anschaffung.
Zweikomponententoner
Der Zweikomponententoner arbeitet etwas anders. Der Entwickler ist hier vom Toner getrennt und landet nicht wie beim Einkomponentensystem auf dem Papier. Dadurch wird er nicht verbraucht. Bei der Produktion des Toners muss keine Rücksicht auf die Eigenschaft des Entwicklers, meist feine Eisenpartikel, genommen werden. Die Herstellung ist somit denkbar günstiger als in der kombinierten Variante und birgt spürbar deutlichere Materialkosten für den Endverbraucher. Zweikomponententoner kommt meist in Kopierern oder Digitaldruckmaschinen zum Einsatz.
Bei Toner handelt es sich um ein äußerst feines Pulver, was aus Teilchen besteht, die nur eine Größe von 5 bis 30 µm aufweisen. Wegen der sehr kleinen Teilchengröße verhält sich der Toner in der Kartusche eines Druckers ähnlich einer Flüssigkeit und ist auch fließfähig. Er besteht dabei aus Pigmenten, Kunstharz, magnetisierbaren Metalloxiden sowie Hilfsstoffen. Die an den Toner in Kartuschen für Drucker und Kopierer gestellten Anforderungen sind dabei sehr hoch. Dies liegt auch daran, dass die Anforderungen an die Druckergebnisse gestiegen sind. Die Graduierung soll möglichst keine Schmutzwirkung haben, die Kartuschen der Drucker und Kopierer sollen außerdem tiefe Schwärzen liefern. Toner soll bei einem geringen plastischen Auftrag auf so vielen Materialien wie möglich haften, aber nicht im Drucker oder Kopierer selbst (Fixierwalzen). Die technischen Anforderungen des Druckers oder Kopierers muss der Toner dabei erfüllen, es darf keine Feuchtigkeit angenommen werden und die Konsistenz muss gleich bleiben, bis er verwendet wird und die Kartusche verlässt.
Typen von Toner in Kartuschen für Drucker und Kopierer
Es gibt von in Kartuschen von Druckern und Kopierern verwendeten Tonern verschiedene Typen: Bei fast allen Systemen, bei denen sich der Toner in der Tonerkartusche befindet, deren Wechsel als komplette Einheit erfolgt, kommt Einkomponententoner zum Einsatz. Der Toner ist dabei versetzt mit einem Entwickler, welcher wiederum zum Aufbau einer Tonerbürste durch eine Röhre, die um einen Magneten rotiert (Entwicklerwalze genannt) benötigt wird. Die Bürste berührt dabei die Bildtrommel, beim Kopierprozess wandern die Tonerteilchen dann aus ihr heraus auf die Bildtrommel. Dieses Verfahren hat zwar den Vorteil, dass die Wartung einfacher ist (es muss nur eine Kartusche im Drucker oder Kopierer ausgetauscht werden), der Toner ist aber erheblich teurer. Der Entwickler bleibt auch auf dem Medium, was bedruckt werden soll. Deshalb dürfen die Farben nicht durch ihn verfälscht werden, weswegen er auch etwas teurer ist. Beim Zweikomponententoner dagegen sind Toner und Entwickler in der Kartusche des Druckers oder Kopierers getrennt. Meist werden hierbei feinste Eisenpartikel als Entwickler verwendet. Diese werden nicht verbraucht, weil sie nicht auf das Papier des Druckers oder Kopierers aufgetragen wird. Sie werden vor allem in Digitaldruckmaschinen und Kopierern verwendet. Zwar ist die Herstellung solcher Geräte mit einem erheblich größeren Aufwand verbunden, die Vorteile gleichen dies aber besonders bei großen Geräten aus. Bei dieser Art von Toner muss nämlich nicht auf spezifische Eigenarten des Entwicklers Rücksicht genommen werden. Außerdem ist er kostengünstiger, weil sein Aufbau einfacher ist. Der dritte Typ von Toner, der in Kartuschen von Druckern und Kopierern verwendet wird, ist die Transferflüssigkeit. Diese wird fälschlicherweise oft auch Flüssigtoner genannt. Sie enthält die eigentlichen, dispergierten Farbpartikel. Die Tonerpartikel werden aufgenommen, indem die Trommel im Drucker oder Kopierer sich durch besagte Transferflüssigkeit dreht. Weil die Tonerpartikel in der Kartusche teilweise kleiner als 1 µm sind, weisen die Druckergebnisse eine höhere Qualität auf. Die Transferflüssigkeiten müssen auch nicht nachträglich fixiert werden.
Verarbeitung von Toner in Kartuschen von Druckern und Kopierern
Die Tonerteilchen in den Kartuschen von Druckern und Kopierern werden auf die Bildtrommel aufgetragen und dann mittels elektrischer Kräfte auf das Papier übertragen, welches wiederum an der Trommel vorbei läuft. Die Teilchen werden dann mittels einer Heizwalze fixiert bzw. festgeschmolzen (Elektrofotografie genannt). Der Toner kann durch den Einsatz von Hitze wieder gelöst werden, weil er auch mit Hitze fixiert wird. Bei der so genannten Tonertransfermethode wird sich dieses Verhalten zunutze gemacht. Der Druck erfolgt bei dieser meist auf spezielle Papiere oder Folien. Auf diesen haftet der Toner nicht allzu fest. Das Tonerbild dieses Trägers kann auch mit einem Laminiergerät oder Bügeleisen auf T-Shirts oder auch Metallplatten wie Schilder aufgetragen werden.
Handhabung von Toner in Kartuschen für Drucker und Kopierer
Weil Toner für Drucker und Kopierer eine starke Schmutzwirkung hat, wird er meist in Kartuschen vertrieben. Die Drucker und Kopierer werden gereinigt, indem spezielle Tonstaubsauger verwendet werden. Diese können sowohl die feinen Tonerpartikel als auch eine elektrostatische Aufladung zurückhalten. Dadurch wird auch eine Beschädigung der Drucker und Kopierer vermieden. Solange der Toner nicht mit dem Papier verschmolzen ist, ist er laut einer Studie ein durchaus gesundheitsschädlicher Stoff. Wenn er auf Kunstharz-Basis (Styrol-Acrylat-Copolymer) fixiert wird, kann durch Hitze und Druck Styrol und in geringen Mengen auch Benzol frei werden. Ersteres ist krebsverdächtig, zweites krebserregend. Festgestellt wurde bei nachgewiesenen Verbindungen auch Dibutylzinn. Dieses hat bei Menschen und Tieren eine hormonähnliche Wirkung. Auch Spuren von Tributylzinn (TBT) wurden festgestellt. Allerdings werden die Ergebnisse der Studie auch bezweifelt. Toner in Kartuschen von Druckern und Kopierern verursacht Feinstaub und es wird vermutet, dass er gesundheitsschädlich ist. Das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz maß Tonerstaubemissionen und stellte fest, dass selbst unter ungünstigen Bedingungen die Konzentration deutlich unter den Grenzwerten liegt. Trotzdem sollte man mit Toner aus Kartuschen für Drucker und Kopierer vorsichtig sein. Die Partikel können wegen ihrer äußerst geringen Größe den Filter der Lunge passieren und so in den Körper gelangen. Sie können auch nicht von Staubsaugern zurück gehalten werden.
Entsorgung von in Druckern und Kopierern verwendetem Kartuschen mit Toner
Sowohl Toner als auch leere Kartuschen (sie enthalten stets Reste) aus Druckern und Kopierern kommen nicht in den Hausmüll. Sie müssen stattdessen umweltgerecht entsorgt werden. Hersteller müssen leere Kartuschen aus Druckern oder Kopierern kostenfrei zurücknehmen und auch entsorgen. Der Verbraucher kann die Kartuschen dabei beim Händler abgeben oder auch an den Hersteller zurück senden.
Recycling von in Druckern und Kopierern verwendetem Kartuschen mit Toner
Kartuschen aus Druckern und Kopierern müssen auch nicht unbedingt entsorgt werden, sie können auch mit Refill-Toner neu befüllt werden. So kann die Entsorgung vermieden werden. Es gibt dabei Unternehmen, die sich auf die Wiederbefüllung und den Weiterverkauf von Kartuschen für Drucker und Kopierer spezialisiert haben. Diese nehmen leere Kartuschen für 10 Cent bis 5 Euro zurück, befüllen sie wieder und verkaufen sie dann als Rebuilttoner. Dies ist ökologisch und auch ökonomisch sinnvoll, auch deshalb, weil die Konstruktion von Kartuschen sehr aufwendig ist und dabei viel Material verwendet wird. Die wieder befüllte Kartusche ist dann natürlich auch deutlich günstiger als eine neue Kartusche.
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